Tag 16 der Kampagne

März 3rd, 2009

24:00 Stand der Kampage:
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Zürich

Die VBZ haben die Ablehnung der Kampagne mit ihren AGBs begründet. Dort steht:

  • Werbung politischer Natur, für alkoholische Getränke, Raucherwaren oder mit Texten und Bildern, die in irgendeiner Form Anstoss erregen könnten oder diskriminierend wirken, ist ausgeschlossen.

Der Verantwortliche sagt, dass in Zürich ein „Credo-Tram“ wie in Basel nicht zugelassen würde, da die VBZ in Sachen Ganzfahrzeugwerbung sehr zurückhaltend sei. Die Freidenker-Kampagne „konfessionsfrei.ch“ im letzten Jahr sei die einzige „religiöse“ Werbung in den letzten 5 Jahren gewesen.
Mitglieder der FVS haben in Zürich allerdings religöse Werbung in Erinnerung. Wir bitten Interessierte, uns entsprechende Beobachtungen mitzuteilen.

Auffallend an den AGB ist, dass politische Werbung explizit ausgeschlossen ist. Einen ebenfalls expliziten Ausschluss religöser Werbung leuchtet der VBZ jedoch nicht ein.

Derzeit werden in Zürich ParlamentarierInnen gesucht, die das Thema in den Gemeinderat bringen.

Entry Filed under: Allgemeines

4 Comments Add your own

  • 1. Thomas  |  März 3rd, 2009 at %H:%M

    Ich mag mich auch noch an Bibelzitate in VBZ-Trams erinnern. Es ist allerdings gut möglich, dass dies vor mehr als 5 Jahren war.

    Auf jeden Fall freue ich mich darauf, dass ich in VBZ-Fahrzeugen in Zukunft keine Religiöse Werbung mehr sehen werde. In dieser Hinsicht, war die Kampagne der FVS bereits ein Erfolg!

  • 2. Andreas Kyriacou  |  März 4th, 2009 at %H:%M

    Ich bin mir recht sicher, dass auch letztes Jahr Werbung fürs Bibel-Telefon und für kirchliche Veranstaltungen im Tram hingen.

    Aber wenn die künftig draussen bleiben müssen, weil man den Freidenkern keine Plattform bieten will und deshalb die Spielregeln verschärft, ist der Kollateralnutzen des VBZ-Njet ja tatsächlich vorhanden.

  • 3. Guido  |  März 4th, 2009 at %H:%M

    Also ich bin mir da auch ziemlich sicher, in den letzten 5 Jahren in der VBZ religiöse Werbung gesehen zu haben!

  • 4. Vonderlinn  |  März 13th, 2009 at %H:%M

    Ich meine aber der Pressesprecherin der VBZ gut zugehört zu haben. Meinte diese nicht, dass Werbung für religiöse Sachverhalte möglich wäre, grunsätzlich. Ich denke dass der Spruch wie er geplant war zu heikel war für diesen Staatsbetrieb. Muss man fairerweise auch mal sagen…

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